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Der
Zwang zur Minimierung der Kosten und Maximierung des Gewinns erzeugt
in vielen Unternehmen eine anhaltende Atmosphäre von Unsicherheit.
Insbesondere Führungskräfte sind diesem Leistungsdruck ausgesetzt.
Den Autoren Friedrich Assländer und Anselm Grün sind die
besonderen Nöte von Menschen mit beruflichen Führungsaufgaben seit
vielen Jahren bekannt. Ihnen soll die Lektüre des Buches Antworten
darauf geben, wo sie die notwendige Orientierung und Kraft finden
sollen, um den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
Sie wenden sich mit ihrem Buch an Männer und Frauen, die
christliche Führungstugenden im Berufsalltag anwenden möchten.
Führen heißt eben nicht, aus den Menschen möglichst viel
herauszupressen, damit die Arbeitsleistung immer weiter ansteigt. Führen
bedeutet, sich in die Menschen hineinzudenken und sich zu überlegen,
wie man das Leben, das in jedem steckt, zu wecken ist.
Die einzelnen Kapitel enden jeweils mit einer praktischen Übung zur
Vertiefung und Selbstreflexion. Hier kann man sich den Fragen
stellen, wie man selbst geführt wurde und bekommt Hilfestellungen
dazu, wie man seinem Gegenüber aktiv zuhört und lobt. Es wird
gezeigt, wie grundlegende Tugenden wie Loyalität, Achtsamkeit und
Selbstbeherrschung in den Berufsalltag integriert werden können.
Das Buch vereint auf vortrefflicher Weise die praxisnahen
Erkenntnisse des Unternehmensberaters Aslländer mit den
spirituellen Lösungsansätzen des Theologen, Mönchs und klösterlichen
Wirtschaftsleiters Grün. Es zeigt, dass Führen und Leiten möglich
ist, ohne den einzelnen Menschen aus dem Blickwinkel zu verlieren.
Friedrich Assländer und Anslem Grün zeigen, dass die Lehren
Benedikts und der christliche Glauben viel mehr mit dem modernen
Wirtschaftsleben zu tun haben, als man im ersten Moment vielleicht
glauben mag.
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