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Thomas Sommer,
Herausgeber und
Chefredakteur |
Der wirtschaftliche Schaden für Unternehmen, die sich
gesellschaftlich - scheinbar - nicht korrekt verhalten, kann unter
Umständen sehr groß sein und hat in der Vergangenheit so manches
Unternehmen (fast) zu Fall gebracht.
Die Schlagzeilen sind uns alle bekannt: Siemens ist in einem
Korruptionsskandal verstrickt, VW unternimmt Lustreisen, Allianz
streicht tausende Stellen trotz unvorstellbarer Rekordgewinne. Der
Versuch von René Obermann (Deutsche Telekom) die Wogen dadurch zu
glätten, dass er auf zwei Monatsgehälter verzichte, endete in
einem Desaster.
Die Bevölkerung empfindet ihre Top-Manager vielfach nur noch als
Selbstbedienungsverein ohne Sinn für die Realität, für das wahre
Leben. Und wie reagiert die Wirtschaft? Einige Unternehmen haben die
Problematik erkannt und kümmern sich frühzeitig um mögliche
Probleme. Trainees werden zu Knigge-Seminaren geschickt, Manager
lernen hinter Klostermauern ganzheitliche (christlich-abendländische)
Führung.
Eines ist klar: Der Spruch "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es
sich frei und ungeniert" lässt sich eben nicht auf die
Wirtschaft anwenden.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen
Thomas Sommer
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