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Thomas Sommer,
Herausgeber und
Chefredakteur |
"Ich war als Schüler relativ faul. Was mich nicht
interessiert hat, habe ich nur flüchtig gemacht. Meine Frau und ich
waren ja in derselben Klasse; wir hatten eine ähnliche Handschrift,
und es ist vorgekommen, dass Loki meine Hausaufgaben in mein Heft
geschrieben hat, zum Beispiel in Mathematik, da war sie besser. Und
niemand hat es gemerkt", das bekannte im Frühjahr 2008 kein
geringerer als Altbundeskanzler Helmut Schmidt dem
"ZEIT"-Magazin.
Zu etwas gebracht hat es Helmut Schmidt auch so. Irgendwie
beruhigend! Waren wir nicht alle etwas zu faul in der Schule und in
Mathe sowieso eigentlich immer zu schlecht? Wohl dem, der eine Loki
an seiner Seite wusste. Und alle anderen? Die mussten sich halt
irgendwie anders durch die Schulzeit kämpfen. Jahrelang wurden wir
mit (scheinbar) unwichtigen Fakten von unseren Lehrern gequält und
am Ende waren wir alle froh der "Penne" endlich entfliehen
zu können, um mit einer Ausbildung oder einem Studium zu beginnen.
Spätestens dann haben wir aber gemerkt, dass Bildung doch irgendwie
wichtig ist. Dem Meister im Betrieb oder dem Professor im Seminar
ist schließlich sehr schnell aufgefallen, ob da mehr als nur heiße
Luft aus unserem Mund kam. Es scheint also etwas dran zu sein an dem
schönen Ausspruch: "Nicht für die Schule, sondern für das
Leben lernen wir".
Denn nichts beeinflusst unseren Lebensweg mehr als Bildung. Sie
entscheidet in einem bedeutenden Maße darüber, welche Türen wir
öffnen können und welche uns am Ende verschlossen bleiben.
Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen
Thomas Sommer
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