Er
hat dem Kampf gegen den Klimawandel ein Gesicht gegeben: Al Gore.
Tragischer Wahlverlierer, Vizepräsident, Oskarpreisträger und
Friedensnobelpreisträger.
Stefan Kornelius, langjähriger Korrespondent der Süddeutschen
Zeitung, u.a. in Washington und Berlin und jetziger Leiter des
Ressorts Außenpolitik der Süddeutschen Zeitung, beschreibt in
seinem Buch den bemerkenswerten Werdegang des Mannes, den man in
seiner Heimat auch den Prinzen von Tennessee nennt.
Schon früh begann Al Gores politisches Leben - genauer gesagt
schaffte er es im zarten Alter von nur einem Tag auf die
Titelseite des Nashville Tennessean. Albert Gore senior, seines
Zeichens ein aufstrebender Kongressabgeordneter, wurde am 1. April
1948 Vater. Von nun an war Albert Gore juniors (Little Al) Leben
durch und durch politisch.
Al Gore, Kornelius tragischer Held, schien es immer nur anderen
und vor allem seinen übermächtigen, patriarchalischen Vater
recht machen zu wollen. Du wirst mal Präsident der Vereinigten
Staaten, soll der Senior dem Junior prophezeit haben. Keine
leichte Aufgabe. Am Ende hat er es dann auch "nur" zum
Vizepräsidenten geschafft - aber immerhin.
Im Präsidentschaftswahlkampf 2000 trat Gore ein letztes Mal in
das politische Rampenlicht und scheiterte nach dem bis dahin längsten und
teuersten Wahlkampf in der Geschichte Amerikas, in einer
politischen und juristischen Schlammschlacht gegen seinen
Widersacher George W. Bush.
Gore verließ die politische Bühne und kehrte als Retter unseres
Planeten zurück. Der politisch Gescheiterte fand seine wahre
Profession und gab dem Kampf gegen die Klimakatastrophe ein
Gesicht. Eine amerikanische Zeitung beschrieb ihn als einen
"Laptop-schwingenden Klima-Ninja". Die Frankfurter
Allgemeine Zeitung schrieb "Leonardo DiCaprio und Julia Roberts
leuchten an seiner Seite statt eines Schattenkabinetts."
Wer mehr über den einst tragischen Wahlverlierer und heutigen Öko-Superstar
Al Gore erfahren möchte, der sollte in die nächste Buchhandlung
gehen und sich Stefan Kornelius "Al Gore - Mission
Klima" besorgen.
Der Autor
Stefan
Kornelius war langjähriger Korrespondent der
Süddeutschen Zeitung, u.a. in Washington und
Berlin.
Kornelius leitete das Ressort "Außenpolitik"
der
Süddeutschen Zeitung.
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