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Auf ihrem 26. Parteitag hat die CDU Deutschland
am 5. April 2014 ihr Wahlprogramm für die Europawahl beschlossen. 83
Seiten Arbeitsmarkt, Wirtschaftspolitik und Euro-Stabilität. Nichts
Überraschendes. Für Diskussionen auf dem Parteitag sorgte jedoch ein
Antrag Hessens, wonach die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei
abgebrochen werden sollten. Der hessische Antrag wurde letztendlich
abgelehnt.
Die wichtigsten Punkte des CDU-Wahlprogramms kurz und
kompakt.
Die CDU...
- will den Zusammenhalt
in der EU stärken.
- will, dass jedes Land selbstständig bleiben soll.
- will, dass der Euro stark bleibt.
- will, dass
Länder mit Schulden erst versuchen sollen, für die Schulden
selbst aufzukommen.
- will, dass die Preise für Brot und Benzin stabil
bleiben.
- will, dass die Steuern an der richtigen Stelle
ausgegeben werden.
- will die Steuerflucht besser bekämpfen.
- will die Banken besser überwachen.
- will, dass gut
Qualifizierte auch weiterhin nach Deutschland kommen.
-
will den
armen Ländern in der EU helfen, damit sie zukünftig nicht mehr
auf Hilfe angewiesen sind.
- will, dass alle jungen Menschen
in der EU eine Arbeit finden, von der sie leben können.
- will
in die Bildung investieren.
- will bessere Straßen, mehr
Schienen und größere Häfen.
- will umweltfreundliche und
sichere Energie-Kraftwerke.
- will Internet überall in der EU.
- will einheitliche Telefonkosten (Handy) in ganz Europa.
-
will, dass die Kirchen bei wichtigen Entscheidungen mehr
mitreden sollen.
- will sichere Außengrenzen.
Spitzenkandidat der Partei ist der frühere
niedersächsische Ministerpräsident David McAllister.
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