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Videos
im Internet ersetzen den Hörsaal. Kurse von Elite-Hochschulen können
am Küchentisch verfolgt werden. Das Beratungsunternehmen Roland
Berger sieht ein enormes wirtschaftliches Potential im E-Learning.
polinomics zeigt, wie es mit dem Online-Studium klappt.
1. Online-Studium. Ist das etwas für mich?
Genau wie beim klassischen Studium an einer Hochschule, muss man
sich vor Beginn des Online-Studiums fragen, ob eine solche Form der
Bildung überhaupt den eigenen Vorstellungen entspricht. Nachfolgend
sind daher einige Vor- und Nachteile des Online-Studiums aufgeführt.
Die Vorteile:
- das Studium lässt sich zeitlich flexibel
gestalten (ideal neben dem Beruf) - die Lektionen können
beliebig häufig wiederholt werden (Videos können mehrfach
gestartet und Texte nochmals gelesen werden) - die Kurse
können auch mobil per Smartphone, Tablet oder Notebook absolviert
werden (beispielsweise in Bus und Bahn auf dem Weg zur Arbeit)
- die Kurse sind bei den meisten Anbietern kostenfrei - lediglich
wer ein Zertifikat erwerben will, muss teilweise eine Gebühr
bezahlen
Die Nachteile:
- Kontakt zu Mitstudierenden
und Lehrkräften findet meist nur auf elektronischem Weg statt
(Diskussionsforen, E-Mail) - ein Online-Studium erfordert eine
Menge Selbstdisziplin (nach einem stressigen Arbeitstag noch eine
Vorlesung hören und zwischendurch Übungsaufgaben erledigen ist
nicht für jeden etwas) - ein Studium an einer klassischen
Hochschule kann ein Online-Studium nicht ersetzen (will es aber
auch nicht)
Aber wie heißt es so schön? Probieren geht über
studieren! Probieren Sie daher doch einfach einmal ein
Online-Studium aus. Wann haben Sie sonst schon die Chance, ein
Harvard- oder MIT-Zertifikat zu erwerben?
2. Den
Markt sichten
Nach einer aktuellen Studie des
Beratungsunternehmens Roland Berger (Unternehmen lernen online)
tummeln sich allein in Europa 3.000 Unternehmen im
E-Learning-Geschäft. Hier den Überblick zu behalten ist nicht
leicht. Einen ersten Überblick mit Suchfunktion bietet
beispielsweise die Europäische Kommission mit Open Education Europa.
Zusätzlich hat polinomics ebenfalls einige der bedeutendsten
Anbieter (national und international) unter die Lupe genommen.
3. Welchen Kurs hätten Sie den gerne?
Ob
Kulturwissenschaftler oder Jurist. BWL ist spätestens nach dem
Studium in vielen Jobs gefragt. Wie wäre es also mit einem
Einführungskurs in die Betriebswirtschaftslehre? Grundlagenkurs
Unfallchirurgie, Introduction to Physical Chemistry oder Computer
Science: Die Angebotspalette ist breit und deckt nahezu alle
erdenklichen Bereiche ab. Hier ist für jeden etwas dabei!
4. Zertifikat ja oder nein
Wenn der richtige
Kurs beim richtigen Anbieter gefunden ist, stellt sich die Frage:
Zertifikat ja oder nein. Wer sein Wissen lediglich auffrischen will,
für den reicht es in den meisten Fällen, nur die Videos anzusehen
und den ein oder anderen Begleittext zu lesen. Für eine berufliche
Weiterbildung ist es jedoch ratsam, ein Zertifikat als Nachweis für
den Arbeitgeber (für den Lebenslauf) zu erwerben.
5.
Es bleibt oft nicht bei einem Kurs
Es zeigt sich:
Wer den ersten Kurs abgeschlossen hat, bucht oftmals gleich den
nächsten. Denn nie war Lernen so einfach wie heute!
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