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Das
Angebot von Online-Lernplattformen ist groß und laufend kommen neue
hinzu. Allein in Europa gibt es nach Recherchen der
Unternehmensberatung Roland Berger rund 3.000 Unternehmen im
E-Learning-Geschäft. Da fällt die Auswahl nicht leicht. polinomics
hat daher die wichtigsten Plattformen unter die Lupe genommen und
verglichen.
edx
Gegründet
wurde die Lernplattform 2012 durch das Massachusetts Institute of
Technology (MIT) und der Harvard University. Weltweit hat edx bisher
31 Partneruniversitäten - darunter findet sich auch die
Technische Universität München (TMU). Insgesamt werden bisher
133 Kurse angeboten. Die Teilnahme ist
kostenfrei. edx bietet drei verschiedene
Zertifikate an: 1. Honor Code Certificates of achievement,
2. Verified Certificates of achievement und 3. XSeries Certificates
of achievement. Bisher werden 1,8 Millionen Nutzer
gezählt.
www.edx.org
UDACITY
Gegründet 2012
durch den ehemaligen Stanford-Professor Sebastian Thrun sowie David
Stavens und Mike Skokolsky. An dem Projekt beteiligen sich 3
Universitäten mit 32 Kursen. Wer einen der Kurse erfolgreich abgeschlossen hat,
erhält ein "verified certificate". Hierzu findet eine
Identitätsüberprüfung per Lichtbildausweis und ein Chat mit
einem UDACITY-Gutachter statt, der die selbstständige Erarbeitung
des Projekts überprüft. Die Teilnahmekosten finden
sich auf der Kursübersichtsseite. Für alle, die kein Zertifikat
erwerben wollen, sind die Kurse kostenfrei. Die Lernplattform zählt
1,8 Millionen Nutzer.
www.udacity.com
iversity
Gegründet wurde
iversity durch Jonas Liepmann und Hannes Klöpper.
Bislang beteiligen sich 23 Partner-Universitäten
(vorwiegend aus den europäischen Ländern). Die Teilnahme an
den 33 Kursen ist kostenfrei. Hierfür gibt es aber
lediglich eine Teilnahmebescheinigung. Wer eines der drei angebotenen
qualifizierten Zertifikate erwerben will, muss
hierfür zwischen 49 und 149 Euro bezahlen. Letzteres ermöglicht auch
die Vergabe von ECTS-Punkten, die für ein Studium an einer
Hochschule angerechnet werden können. iversity verzeichnet bislang
430.000 Nutzer.
www.iversity.org
Coursera
Gegründet 2012 von
den Stanford-Professoren Andrew Ng und Daphne Koler. Die
Lernplattform arbeitet mit 83 Partner-Universitäten
zusammen. Angeboten werden 667 Kurse, deren
Teilnahme kostenfrei ist. Es können zusätzlich auch
verifizierte Teilnahmebescheinigungen erworben
werden. Deren Kosten liegen dann zwischen 50 und 90 USD. Coursera
zählt mehr als 6 Millionen Nutzer.
www.coursera.org
Virtuelle Hochschule Bayern (vhb)
Die Virtuelle Hochschule Bayern ist ein Verbundinstitut aller
bayerischen Universitäten und Fachhochschulen. Studierende, die an
einer der bayerischen Hochschulen immatrikuliert sind, können das
Lehrangebot kostenfrei nutzen. Für alle anderen ist das Angebot der
vhb entgeltpflichtig und an vorgegebene Zugangs- bzw.
Zulassungsvoraussetzungen gekoppelt. Zu jedem Kurs kann ein
Leistungsnachweis erworben werden.
www.vhb.org
iTunes University (für
Apple-Kunden)
Apple-Kunden (mit Apple-ID auch
über Windows) haben mit der iTunes University-App einen kostenfreien
Zugriff auf komplette Kurse führender Universitäten. Das Angebot
umfasst 750.000 kostenlose Vorlesungen, Videos, Bücher und Skripte
zu einer Vielzahl von Themen. Von Algebra bis zur Zoologie. Deutsche
Universitäten sind ebenfalls vertreten: RWTH-Aachen,
Ludwig-Maximilians-Universität München, Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg und das Hasso-Plattner-Institut (HPI) Potsdam.
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