Nomen est omen, so sagt man. Der Name ist auch Programm bei "Das
Politik-Buch. Wichtige Theorien einfach erklärt". Genau das tun
die Autoren. Sie haben es geschafft, auf lediglich 352 Seiten
ein Buch zusammenzustellen, das sich sowohl zum durchgängigen
Lesen als auch zum punktuellen Nachlesen gleichermaßen eignet.
Chronologisch und kurzweilig werden die wichtigsten Denker,
Ideen und Theorien vorgestellt: Von den Anfängen des politischen
Denkens im alten China über Aristoteles, Machiavelli bis
hin zu Marx und Gorbatschow. Den Leser erwarten kurze und mit
zahlreichen Illustrationen angereicherte Texte, die die
Wesenszüge der einzelnen Epochen, Konzepte und Theorien
darstellen. Zu Beginn eines jeden Kapitels wird die jeweilige
Theorie in ihrem zeitlichen Kontext eingeordnet - worum ging es,
was war vorher und was kam danach?
"Politik ist eine
ernste Angelegenheit. Sie sollte nicht den Politikern überlassen
bleiben." Dieses Zitat steht gleich zu Beginn in der Einleitung
und lässt sich gut als Ziel des Buchs lesen: einen
mündigen Bürger hervorzubringen, der die aktuellen politischen
Sachzusammenhänge versteht und einordnen kann. Denn vor dem
Verstehen und Einordnen kommt das Wissen. Und zum Wissensaufbau
oder zur Wissensauffrischung eignet sich das "Politik-Buch"
bestens.