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Da draußen lauern übrigens weitaus mehr
Möglichkeiten gehackt zu werden, als wir uns vorstellen, sagt Tobias
Schrödel in seinem Buch Ich glaube, es hackt! Sein Angebot:
Er erklärt uns, wie alles funktioniert und macht uns so auch ein
wenig selbst zum Hacker. Kurz gesagt, er gibt dem interessierten
Leser das Rüstzeug mit auf dem Weg, sich selbst zu schützen und zu
erkennen, welche Risiken man im World Wide Web ausgesetzt ist. Dabei
steht immer der Anspruch im Vordergrund, kein Lehrbuch für IT-Profis
und Informatiker zu sein. Vielmehr ist es ein Buch für Jedermann,
leicht zu verstehen und flott geschrieben.
Die
Informationstechnologie ist ein weites Feld. Trotzdem schafft es
Schrödel auf die wichtigsten Punkte einzugehen - und das genau in
der Tiefe ohne langweilig und zu detailreich zu werden. Der Autor
erklärt, warum Geldkarten im Automaten eigentlich immer so ruckeln
müssen und wie man sich die Geheimnummer in Zukunft ganz sicher
merken kann. Er verdeutlicht uns, dass vermeindlich gelöschte Daten
auf dem Computer eigentlich gar nicht gelöscht sind und gibt gleich
Lösungsvorschläge. Er erklärt uns, wie man Adressen bei Rundmails
eingeben und wie eine Abwesenheitsnotiz im besten Fall aussehen
sollte. Aber auch Telefon, Handy und Co. und was man damit alles
anstellen kann, stehen auf seiner To-Do-Liste. Kurzum: Ich habe
selten ein so umfassendes und gleichzeitig interessantes Buch
gesehen, das auch dem interessierten Laien die Welt der
Kommunikationstechnik fast spielerisch leicht näher bringt.
Tobias Schrödel, Ich glaube, es hackt!, 371 Seiten ·
17,99 Euro (D), ISBN 978-3-658-04245-5
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