Da draußen lauern übrigens weitaus
mehr Möglichkeiten gehackt zu werden, als wir uns vorstellen,
sagt Tobias Schrödel in seinem Buch Ich glaube, es hackt!
Sein Angebot: Er erklärt uns, wie alles funktioniert und macht
uns so auch ein wenig selbst zum Hacker. Kurz gesagt, er gibt
dem interessierten Leser das Rüstzeug mit auf dem Weg, sich
selbst zu schützen und zu erkennen, welche Risiken man im World
Wide Web ausgesetzt ist. Dabei steht immer der Anspruch im
Vordergrund, kein Lehrbuch für IT-Profis und Informatiker zu
sein. Vielmehr ist es ein Buch für Jedermann, leicht zu
verstehen und flott geschrieben.
Die
Informationstechnologie ist ein weites Feld. Trotzdem schafft es
Schrödel auf die wichtigsten Punkte einzugehen - und das genau
in der Tiefe ohne langweilig und zu detailreich zu werden. Der
Autor erklärt, warum Geldkarten im Automaten eigentlich immer so
ruckeln müssen und wie man sich die Geheimnummer in Zukunft ganz
sicher merken kann. Er verdeutlicht uns, dass vermeindlich
gelöschte Daten auf dem Computer eigentlich gar nicht gelöscht
sind und gibt gleich Lösungsvorschläge. Er erklärt uns, wie man
Adressen bei Rundmails eingeben und wie eine Abwesenheitsnotiz
im besten Fall aussehen sollte. Aber auch Telefon, Handy und Co.
und was man damit alles anstellen kann, stehen auf seiner
To-Do-Liste. Kurzum: Ich habe selten ein so umfassendes und
gleichzeitig interessantes Buch gesehen, das auch dem
interessierten Laien die Welt der Kommunikationstechnik fast
spielerisch leicht näher bringt.
Der Autor
Tobias Schrödel,
ist freiberuflicher Berater und "Deutschlands
erster Comedyhacker" (CHIP 05.2010). Er
erklärt die Systemlücken des Alltags auch immer wieder
im Fernsehen für jeden verständlich. Der
Fachinformatiker war viele Jahre in der
Informations- und Kommunikationstechnologie
tätig.
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